top of page

Die Magie von Hawaii - Reise Sommer 2025

Aktualisiert: 14. März

eine blonde Frau mit Hibiskusblüte im Haar steht in einem Palmengarten

„Wir sind in Hawaii“. Wow, das war ein großartiges Gefühl nach rund 28 Stunden Reise. Jeden Tag erkundeten wir mehr von der großen Insel „Big Island“ und später von Maui und sammelten unvergessliche Eindrücke: Vulkanische Schildberge, das unsagbar blaue Meer, üppige grüne Böschungen, dann wieder Steppen und Kaffeeplantagen sowie tropische Bäume und Früchte. Bananen, Ananas und Melonen, aber auch Drachenfrucht, saftige Papayas und vor allem Macadamia-Nüsse.

 

Vor allem die einwöchige geführte Reise mit einer weißen Schamanin ließ uns tiefer in die Mythen und Bedeutungen der Buchten, Orte und Tempel eintauchen und uns bewusst mit den Kräften der Natur dort verbinden. Besonders Pele, die Göttin des aktiven Vulkans Kilauea im Nationalpark, erweckte unsere Ehrfurcht, auch wenn sie gerade nur vor sich hin glimmte und Rauchschwaden ausspuckte, so hatte sie doch kurz davor und danach Ausbrüche mit bis zu 400 Metern Lavafontainen.

 

Ein Highlight war der Besuch der Uēkahuna im gleichen Nationalpark, wo indigene Hawaiianer direkt an der windigen Küste Petroglyphen in die ausgehärteten Lavasteine geritzt hatten. In großer Mittagshitze besuchte unsere acht-köpfige Familiengruppe diese heilige Stätte der Ahnen. Während wir uns alle acht an den Händen hielten und unserer Ahnen gedachten, fühlten wir, wie der Wind uns antwortete, indem er sich gegen unsere Reihe stemmte und uns Botschaften unserer Lieben aus anderen Sphären brachte, jedem individuell und doch kraftvoll und klar. Meine Message war: gemeinsam sind wir unglaublich stark.

Was Hawaii prägt und von dem man sich nicht satt-sehen kann, ist das endlose blaue Meer, 360 Grad um uns nur blaues Wasser, erfüllt mit Leben. Auch wenn die Korallen abgestorben waren und nun durch Forschungsprojekte sanft wiederbelebt werden, ist die Inselgruppe umgeben von großen Bewohnern des Ozeans, die von Hawaii nicht wegzudenken sind: Delphine, Wale und Mantas. Und natürlich die großen Schildkröten, die wie die Delphine einen besonderen Schutz vor dummen Menschen genießen. Wie berauschend war es, als wir in einem Ausflugsboot von Spinnern am Bug und rundherum begleitet wurden. Wir konnten die spielerische Freude der Delphine mitempfinden, als der ‚2aptain‘ noch einen Gang schneller schaltete, und sie ohne Verzögerung selbst Vollgas gaben und mit dem Boot um die Wette schwammen, während sie sich immer wieder leicht seitlich legten, um zu uns oben hinaufzuschauen.

 

Hawaii braucht keine herausragenden Gebäude und geschichtsträchtigen Städte. Allein sich nachts auf eine Bank oder gleich mitten auf einen Tisch im Freien zu legen und den unglaublichen Sternenhimmel anzusehen ist ein einmaliges Erlebnis. Das dicht mit Diamanten besetzte Firmament erweckte den Eindruck, es sei lebendig und fast greifbar. Hier kann man die Erfahrung von Albert Schweitzer nachfühlen, wenn er von der Schönheit der Natur überwältigt wurde und damit die Grundlage für seine biozentrische Ethik geschaffen hatte.

Kein Wunder, dass die Wissenschaft hier auf dem höchsten Berg, dem Mauna Kea mit 4207 Höhenmetern mitten im Pazifik, umgeben von geschätzten 4000 Kilometern pazifischem Ozean und somit keiner nennenswerten Lichtverschmutzung mit den indigenen um den höchsten Platz für ein Observatorium des Universums gerungen hatte. Alle wollten dem Himmel so nah wie möglich sein, gleichsam die Götter und die Kosmologen, wobei der Konflikt gelöst werden konnte, indem die besten Teleskope nicht ganz auf der Spitze des heiligen Berges, sondern etwas weiter unten aufgestellt wurden.

 

„Ist Hawaii wirklich so imposant, wie man sagt?“ war oft die Frage, als wir wieder zurück waren. Klares Ja, ist die Antwort. Doch man weiß eigentlich gar nicht genau warum. Denn tropische Pflanzen und Vögel, Meer und Berge, Delphine und alte Tempelanlagen gibt es ja sonst auch an vielen Orten der Welt. Es ist einfach die Gesamtheit, die Vielfalt und Intensität der Eindrücke und vielleicht doch das Gefühl, das hier alles belebt ist, wie die hawaiianischen Einwohner erzählen.

11.08.25

 
 
 

Kommentare


Dieser Beitrag kann nicht mehr kommentiert werden. Bitte den Website-Eigentümer für weitere Infos kontaktieren.
bottom of page